WildLife Blog
July 27, 2008
by Chantal
Am Donnerstag, den 24. Juli 2008 ist unser Meerschweinchen Miranda über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie war 5 Jahre, 4 Monate und 21 Tage alt. Sie und Sioux (†August 2007) hatten uns vor 5 Jahren am 3. August 3 Babys geboren: Susi ( †2004), Poli (†2008) und Moritz, der nun als einziger übrigbleibt.
Als ich von der Arbeit nach Hause kam, lag sie allein in einer Ecke im Gehege und kämpfte schon mit dem Tod. Da ich nicht einschätzen konnte wie lange dieser schreckliche Kampf noch dauern konnte, hab ich sie rasch eingepackt und bin zur TÄ um ihr den letzten Gang zu erleichtern.Mach's gut Miranda Du warst ein souveränes und mutiges Meerschweinchenmädel, warst stets als erste zur Stelle wenn es Futter gab und wurdest bist zum Schluss als Gruppenälteste respektiert.
Am gleichen Tag als Miranda uns verließ, zogen neue Hausgenossen bei uns ein: Australische Gespenstschrecken.
Mein Sohn begleitete mich zur TÄ und dies nicht ohne Hintergedanken, denn er wusste, dass sie Gespenstschrecken und eine ganze Menge Schrecken-Babys hat. Wir ließen uns über ihre Haltung und Pflege im Terrarium aufklären und beschlossen, dass wir problemlos ein paar dieser exotischen Insekten unterbringen konnten.
Was sind Australische Gespenstschrecken?
Die Australischen Gespenstschrecken zeichnen sich durch einen langen und dünnen Körper aus. An den blattähnlich aussehenden Gliedmaßen haben sie kleine Stacheln. Der Körper ähnelt Pflanzenteilen, insbesondere Ästen. Dadurch sind sie für Fressfeinde nur sehr schwer zu entdecken. Sie erreichen eine Körpergröße von ca. 140 mm. Bei ausgewachsenen Tieren kann die Färbung gelb bis bräunlich oder grün sein. Die Färbung variiert aufgrund verschiedener Umweltbedingungen, wie z. B. Nahrung und Temperatur. Auch können sich Australische Gespenstschrecken im Verlaufe ihres Lebens umfärben.
Die Männchen haben komplett ausgebildete Flügel, die Weibchen lediglich Stummelflügel. Ausgewachsene Weibchen sind erheblich dicker als die Männchen. Im Gegensatz zu den Männchen haben die Weibchen auf dem Rücken paarweise angeordnete Stacheln. Weibchen tragen das Abdomen auch als Imagines skorpionsartig über den Kopf gebogen. Bei Männchen wird dies nach der letzten Häutung durch die langen Flügel verhindert.
Australische Gespenstschrecken können sich jungfräulich fortpflanzen (Parthenogenese). Sie lassen ihre Eier einzeln auf den Boden fällen. Die Entwicklungsdauer der Embryonen beträgt ca. 5 bis 6 Monate und die der Nymphen ca. 4 bis 6 Monate.
Ausgewachsene Weibchen leben bis zu einem Jahr lang, Männchen erreichen ein Lebensalter von 3 bis 5 Monaten.
Die Australischen Gespenstschrecken wandeln zur Fortbewegung nur bedächtig umher. Vorwiegend bewegen sie sich in der Nacht fort und verharren tagsüber am gleichen Ort. Zudem schaukeln sie bei der Fortbewegung hin und her, um dadurch vom Wind bewegte Pflanzenteile nachzuahmen. Der gleiche Schaukeleffekt tritt auf, wenn sich in der näheren Umgebung der Gespenstschrecken Pflanzenteile oder Tiere bewegen. Zusätzlich zum Aussehen tarnen sich die Gespenstschrecken auch hierdurch vor ihren Fressfeinden. Ausgewachsene männliche Tiere sind zudem in der Lage zu fliegen.
Australische Gespenstschrecken sind blätterfressende Tiere und ernähren sich in ihrer Heimat von Eukalyptus. Sie fressen jedoch auch Brombeer-, Himbeer-, Johannisbeer-, Rosen-, Eichen-, Buchen-, Rotdorn-, oder Weißdornblätter. Am beliebtesten sind in der Terrarienhaltung jedoch Brombeerblätter, da diese gerne gefressen werden und immergrün sind.
(Quelle:wikipedia.org)
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July 19, 2008
by Chantal
....im Teich
Unseren Teich haben wir mal wieder gründlich "entschlammt". Zwar haben wir neuerdings einen Schlammsauger, doch war es notwendig den Teich zu leeren um den Grund ordentlich zu säubern.
Nach 5 Jahren sollte ein gut angelegter Teich eigentlich sein biologisches Gleichgewicht gefunden haben und nicht jedes Jahr eine Grundreinigung benötigen. Es kann sich ja auch kein Gleichgewicht einstellen, wenn jedes Jahr das Wasser ganz erneuert und somit
der Mikrokosmos zerstört wird.
Unserer Meinung nach ist der Teich einfach zu klein für die etwa 30 Goldfische und 2 (fast erwachsene) Wasserschildkröten. Fazit: wir werden nicht drum herumkommen, den Teich nächstes Jahr zu vergrössern.
Toll! Ich freu mich schon auf's Buddeln!
....bei den Meerschweinchen
Unsere Schweinis fühlen sich sehr wohl im Aussengehege. Dort haben sie reichlich Bewegungsfreiheit, Schutz vor Regen und Kälte und viel Schatten wenn's (irgendwann ) mal richtig heiß und sonnig wird.
Nur Miranda macht uns echte Sorgen. Sie wird wohl diesen Sommer nicht überleben.
Sie hat in den letzten Wochen stetig abgenommen, obwohl sie immer als erste zum Fressen kommt und lautstark Futter fordert, wenn jemand am Gehege vorbeigeht.
Ein Zahnproblem besteht nicht, aber eine Eierstockzyste hat die TÄ ertastet und die Verdauung klappt nicht so recht, der Kot ist viel zu weich. Antibiotika und eine faserreiche Heu- und Grasdiät haben nichts geändert. Miranda, die jetzt etwas über 5 Jahre ist, wird wohl bald ihren Sioux im Meerschweinchenhimmel wiedersehen.
.....bei unserem Dustin
Dustin hat mal wieder einen Spatz gefangen, zum 2.ten mal schon!
Wir haben einen regen Spatzenbesuch im Wintergarten, da wir dort das Kaninchenfutter, hartes Brot und Äpfel für die Nager aufbewahren. Es ist der Supermarkt für Spatzen!
Manchmal flattern 6-8 Spatzen umher und meistens sind es unerfahrene Jungtiere, die wenn sie dann in Panik geraten, den Ausgang nicht mehr finden und in eine Ecke oder unter einen Stuhl flüchten. So hat es Dustin schon 2mal geschafft einen Spatz zu fangen.
Beim ersten Mal, hat er ihn auf Befehl wieder heil ausgespuckt, doch dieses Mal hat er zu fest zugepackt und der arme kleine Vogel hat es nicht überlebt. Böser Dustin!
....im Wüstenterrarium
Dem Jacky geht es prima! Er hat seit seinem Winterschlaf 100g zugelegt und ist ganz schön gewachsen.
Auch er wird nach dem nächsten Winterschlaf in ein größeres Terrarium in den Wintergarten umziehen.
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July 11, 2008
by Chantal
"Nee, meiner würde die Kaninchen sofort plattmachen", sagen mir die meisten Hundebesitzer, wenn ich ihnen die Bilder zeige von unseren beiden Kampfschmuser, wie sie friedlich mit den Karnickel im Garten lungern.
Dabei bin ich mir sicher, dass man die meisten Hunde an andere tierische Familienmitglieder gewöhnen kann. Es macht sicher einen Unterschied ob es sich dabei um fremde Tiere handelt oder um solche die mit dem Rudel zusammenleben.
Doch etwas Geduld und Fingerspitzengefühl braucht es schon um den Beutetieren zu erklären, dass die Jäger eigentlich ganz lieb sind. Sie sollten die Möglichkeit haben selbst zu entscheiden wie nahe sie an die Fleischfresser ranmöchten und jederzeit Fluchtmöglichkeiten haben, dann werden die von Neugier getriebenen Nager rasch ihre Scheu verlieren. Nun muss man nur noch den Fleischfresser erklären, dass DAS kein Futter ist, das da im Garten rumhoppelt. So einfach ist es!
Goliath und Tina kamen im Winter zu uns und verbrachten zum Eingewöhnen die ersten Wochen drinnen im Wintergarten. Hilde sah die Neuankömmlinge mit souveräner Gelassenheit. Dustin, der ja überaus mißtrauisch gegenüber allem Unbekannten ist, musste jedoch längere Zeit die Nager durch die Terassentür bewundern, bis er sich an deren Anblick gewöhnt hatte. Dann setzten wir uns regelmässig mit ihm zu den Kaninchen in den Wintergarten, beobachteten sie gemeinsam und Dustin stellte fest, dass nix Schlimmes passierte. Er checkte nun, dass die Hoppelhäschen ganz nett sind und wackelte freudig mit dem Schwänzi.
Nachdem die Langohren unsere Türen furchtbar zermöbelt hatten , gaben wir schließlich nach und öffneten ihnen den Weg hinaus in den Garten.
Dustin hatte mittlerweile zwar keine Angst mehr, fand es jedoch supertoll, dass diese komischen Vierbeiner auf dem Rasen herumhüpften. Er wurde immer wieder vom Jagd- und Spieltrieb überrumpelt und flitzte hinter den Kaninchen quer durch den Garten.
Mittlerweile hat er sich sehr beruhigt und es überkommt ihn nur noch manchmal, wenn ein Kaninchen mal wieder zu sehr provoziert (und das machen die sehr gern ). Zuerst guckt er dann ob nicht irgendwo ein Mensch steht, der böse guckt und wenn die Bahn frei, dann geht die Post ab........
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June 28, 2008
by Chantal
Klasse, super!
Jeden Abend um 7 gibt's ein Schüsselchen Müsli, ein Stück hartes Brot und ein bis zwei saftige Möhrchen. Wer freut sich denn auf so ein Abendessen, wirst du dich fragen.
Na, ich kenne 2, die liegen schon eine Stunde zuvor auf der Lauer und wehe einer der Menschen riskiert es in den Garten zu kommen, dann wird er bedrängt und mit dem Schüffelnäschen angestupst, bis er sich kampflos ergibt.
Wann gibt's denn hier endlich was?

Ah endlich!
Leider gibt es auch Futterneider unter uns

An mir kommste nicht vorbei!


Nö, ich bin gar nicht böse. Oder seh ich so aus?

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June 25, 2008
by Chantal
Nach einem langen Winter warten die meisten von uns sehnsüchtig auf die warmen Sommertage und auch unsere Bulldogs geniessen den Sonnenschein . Sie lieben es in der Sonne zu schmoren bis ihr Fell glühend heiß ist, um anschließend hechelnd die kalten Fliesen im Haus aufzusuchen.
Besonders Hilde liebt das Sonnenbaden. Die Wärme der Sonnenstrahlen tut ihr gut, vor allem wegen der HD bedingten Arthrose in den Hüftgelenken. An schönen Tagen lungert sie stundenlang im Garten, liegt faul herum und meckert jeden an, der am Zaun vorbeigeht. .
Unser Wirbelwind Dustin dagegen findet sogar bei 30°C keine Ruh. Dauernd läuft er rein und raus, sucht den Garten nach Kaninchen ab und versucht Hilde zum Spielen zu animieren. Natürlich ist er dann nach kurzer Zeit erschöpft und lässt sich japsend im kühlen Flur auf den Boden plumpsen um nach kurzer Zeit, gut erholt wieder seine Runden zu drehen. Man könnte ja was Wichtiges verpassen!
Unsere Knautschgesichter kennen ihre Grenzen leider überhaupt nicht, neigen zur Übertreibung und toben bis zum Umfallen, wenn man nicht eingreift. Sie überhitzen sich sehr schnell und riskieren dann einen Hitzschlag zu erleiden .
Typische Symptome eines Hitzschlags oder einer Überhitzung sind:
• schlimme Atemnot
• Zunge und Mundschleimhaut laufen blau-lila an
• rasender Puls
• manchmal kann der Hund auch bewußtlos werden.
Nun ist rasches Handeln angesagt :
• den Hund wenn möglich an einen kühlen Ort bringen und für ausreichende Luftzufuhr sorgen
• den Körper mit feuchten, kalten Tücher abdecken oder mit Wasser besprühen
• eventuell Eisbeutel an Genick und Hals legen
• wer homöopathische Mittel zu Hause hat, kann Aconitum D6 zur ersten Hilfe geben
Wenn es dem Tier etwas besser geht, gleich zum TA bringen, denn ein Hitzschlag ist ein Notfall! .........aber bitte nicht im heißen Auto transportieren!!
Unsere ausgedehnten Spaziergänge am Nachmittag fallen während den Sommermonaten leider aus. Aber in den frühen Abendstunden, wenn es nicht mehr allzu schwül draussen ist können wir eine längere Promenade riskieren und dann wandern wir durch die Pampa, direkt vor unserer Haustür:
Ich koooomme.....

Hey, nicht so schnell!

Wenn das Gras höher ist als der Hund....

....ist das Laufen recht anstrengend

Huch, müssen wir hier rüber?

Uiui, ich weiss nicht ob ich das schaff?

Schxxx, bin voll reingerutscht

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